Band

Yonder – folk music beyond borders

Eine musikalische Reise durch Europa

Yonder heißt „da drüben“ und steht für das, was es jenseits von Grenzen alles zu entdecken gibt. In akustischer Besetzung mit Geige, Akkordeon, Gitarre, Kontrabass und Percussion verschmilzt die Band Musikstile, die zwischen Dublin und Belgrad, Paris und Sofia, Odessa und Kiel ihre Quellen haben.

Yonder verbindet schräge Balkanrhythmen mit irischen Reels, nordischen Polkas und sizilianischen Tarantellen. Die Folkband ist bekannt für ihr feines Zusammenspiel, ihre kreativen Arrangements und die Liebe zu Taktarten von 7/8 bis 22/8. Französische Musettewalzer wechseln sich ab mit bulgarischen Horos und serbischen Tänzen. Südamerikanische Harmonien begleiten eine bretonische Melodie, auf einen schwedischen Walzer und eine norwegische Polka folgt ein mitreißender Klezmertanz.

Besetzung

Angelika Rusche-Göllnitz – Geige
Rike May – Akkordeon
Olaf Wiesner – Gitarre, Bodhran, Tombak
Michael Borg – Kontrabass, Tupan, Darbuka, Kaval, Tamburello, Udu

Bandmitglieder

Angelika Rusche-Göllnitz

Angelika (Gika) Rusche-Göllnitz

fing mit fünf an, Geige zu spielen, hatte 13 Jahre klassischen Unterricht und besuchte eine Musikklasse in Hamburg. Sie spielte in verschiedenen Kammermusikgruppen und Orchestern und reiste mit ihnen nach Genf, Straßburg, Kopenhagen, Brüssel, Basel und Posen. Seit über 20 Jahren ist sie in der norddeutschen Folkszene aktiv und war Mitglied verschiedener Weltmusikbands. Auch in andere Musikrichtungen wie Jazz, Kaffeehausmusik und Begleitung von Singer-Songwritern wagt sie gern Abstecher und hilft bei befreundeten Bands aus. Yonder ist ihr Herzensprojekt.  

 

Rike MayRike May

Infos folgen bald. 🙂

 

Olaf WiesnerOlaf Wiesner

unterrichtet seit 1990 klassische Gitarre. Von 1995 bis 1999 war er Perkussionist von RED HERRING. Teilnahme an Meisterkursen (u.a. Ahmed El-Salamouny, Giora Feidman). Derzeit spielt er auch im Gitarren-Flötenduo Lilyann.

 

Michael BorgMichael Borg

lernte in jungen Jahren Klavier und Gitarre, fand später aber, dass es allen anderen Instrumenten gegenüber ungerecht sei. So beschloss er, auf möglichst vielen Instrumenten Töne zu produzieren. Als er dann auch noch das erste Mal den Frauenchor von Radio Sofia hörte, hatte er seine Bestimmung gefunden. Bei der Einreise nach Bulgarien gab es jedoch Probleme mit dem Visum, und so konnte er seine Lehrstelle als Dudelsack spielender Hirte im Piringebirge nicht antreten. Stattdessen schlug er den Weg des Hippokrates ein und wurde Arzt. Mit Yonder hat er endlich Mitstreiter gefunden, die seine Begeisterung für die Musik des Balkans teilen. Auf welchem Instrument er seine Begeisterung ausdrückt, ist ihm dabei schon fast egal.

 

Bandgeschichte

Yonder wurde 1998 in Kiel gegründet. Hier lernten sich die Musikerinnen und Musiker des Quartetts auf einer Irish-Folk-Session kennen. Gemeinsam begannen sie nach und nach, ihr Repertoire um Melodien aus anderen Teilen Europas zu erweitern. Neben keltischer Musik setzte Yonder zunächst einen Schwerpunkt auf schräge, bulgarische Rhythmen. Von Irland über den Balkan ging es dann weiter Richtung Frankreich, Italien und schließlich auch in den Norden nach Skandinavien. Die Musiker arrangierten nicht nur traditionelle Stücke komplett neu, sondern fingen auch an, kreativ eigene Kompositionen zu erarbeiten.

Die Folkband spielte bereits zahlreiche Konzerte in Kneipen und Kulturvereinen, bei Hochzeiten, Geburtstagen und Festivals, auf Bühnen drinnen und draußen, als Hauptact und als Rahmenprogramm. Dabei sind die Musiker vor allem in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen aktiv. Im Juli 2008 ging es zum TFF nach Rudolstadt. Ende 2018 feierte Yonder das 20-jährige Bandjubiläum und das Release vom Album >beyond borders<.

In der aktuellen Besetzung spielen die Gründungsmitglieder Angelika Rusche-Göllnitz und Olaf Wiesner zusammen mit Bassist Michael Borg, der seit 2007 mit dabei ist, und Rike May, die 2020 zur Band stieß.

Ehemalige Bandmitglieder von Yonder:

Nenad Nikolić, Akkordeon (2018-2019)

Johannes Kelch, geb. Schulz – Akkordeon (2005-2017)

Jörg Carstens – Kontrabass, Perkussion (2001-2006)

Veronika Schroeren – Akkordeon, Kompositionen (1998-2005)

Tim Orschakowski – Percussion (2003-2005)

Christopher Sindt – Kontrabass (2000-2001)

Carolin Seltz – Djembe, Percussion, Whistle (1998-2000)